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Work in Progress

Ach du heiliger Schei... benwischer! Mein letzter Post ist eindeutig viel zu lange her! Als ich den geschrieben habe war ja noch Sommer ... und jetzt gibt es am Ende der Woche bestimmt schon wieder Lebkuchen und Spekulatius in den Läden. Nein, nein, das geht gar nicht - und damit meine ich sowohl meine Blog-Abwesenheit als auch den Weihnachtskram im Sommer!
So, wo fange ich an?
Unser Umzug lief relativ problemlos über die Bühne (Fahrt ihr auch so gerne große Transporter? Hinter dem großen Lenkrad komme ich mir immer besonders wichtig vor ^^). Zum Glück hatten wir ganz liebe Helfer, die ordentlich mit angepackt und ohne mit der Wimper zu zucken, unsere schweren Kartons und Möbel geschleppt haben. So konnten wir schnell alles ausladen und abends noch das WM-Viertelfinale anschauen.
Mit unserer neuen Wohnung sind wir auch einfach total happy - so viele Zimmer nur für uns! Leider gab es am Anfang noch ein etwas unschönes Hin und Her mit unseren Vormietern, aber das hatte sich glücklicherweise nach ein paar Tagen dann auch erledigt.


Da meine Arbeitstage immer recht lang sind, haben wir in den letzten Wochen versucht, zumindest die Wochenenden sinnvoll zu nutzen. Das heißt einerseits Kartons auspacken, Möbel zusammenbauen und Wohnung einrichten. Andererseits - oder besser gesagt: hauptsächlich - wollten wir aber auch das schöne Wetter genießen und uns etwas entspannen und erholen. Auch wenn daher in der neuen Wohnung noch einiges gemacht werden muss (wie z.B. Bilder aufhängen, restliche Klamotten auspacken und wochenlang ungeduldig auf das neue Sofa warten), wird unser Nest doch langsam immer wohnlicher und gemütlicher. Und da das Wetter in Hamburg jetzt anscheinend auf Herbst umgeschaltet hat, werde ich mich wohl sowieso nicht mehr lange davor drücken können, auch die restlichen Kisten auszupacken.


Letztlich geht es mir so wie vielen Menschen: die Tage zu kurz sind, die Wochenenden zu schnell rum und ich schaffe nicht die Hälfte von dem, was ich mir vorgenommen habe. Bloggen gehört leider dazu. Bis ich in meinem neuen Rhythmus angekommen bin, wird es sicher noch etwas dauern. Die gute Nachricht ist aber, dass ich - nachdem ich die letzten zwei Monate überhaupt gar keinen Kopf für's Bloggen hatte - jetzt wieder Lust bekomme, Fotos zu machen und meinen Blog zu füttern!


Mit tollen Hamburg-Fotos kann ich daher zwar leider noch nicht dienen, aber die Betonung liegt hier ganz klar auf "noch"! Das nächste Mal wenn wir im Schanzenviertel oder an den Landungsbrücken sind, mit dem Boot auf der Elbe fahren oder nach Feierabend im Sonnenuntergang im Öjendorfer See baden (ok, das Letztere dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr), nehm' ich meinen Fotoapparat wieder mit und dann bekommt ihr ein paar Berichte von unseren Erkundungstouren.

Reich sind nur die, die wahre Freunde haben

Die letzten Wochen sind wahnsinnig schnell vorbeigezogen. Wie ihr euch vielleicht erinnert, habe ich Anfang/Mitte Mai ein Angebot für einen Job in Hamburg bekommen. Da ich schon am Montag (also gut einen Monat später) anfangen musste zu arbeiten, waren wir seitdem ganz schön im Stress; es gab zu viel zu tun für zu wenig Zeit! Meinen lieben kleinen Blog habe ich dabei böse vernachlässigt. Aber ich hoffe, dass ich langsam meinen (neuen) Rhythmus finde und dann wieder mehr Zeit für ihn habe!
Aber der Reihe nach: Auch wenn die letzten Wochen alles ein wenig stressig war, hätte es für uns nicht besser laufen können. Alles lief so reibungslos, dass ich mich immer mal wieder frage, wo bei der Sache der Haken ist. Frei nach dem Motto: Zu gut, um wahr zu sein!
Bei der Wohnungssuche z. B. hatten wir wahnsinniges Glück: Unsere Besichtigungswoche in Hamburg war sofort von Erfolg gekrönt. Wir haben den Zuschlag für eine super schöne, bezahlbare 3-Zimmer Wohnung inkl. Balkon und sympathischer Vermieterin bekommen - ein echter Glückstreffer, wenn man bedenkt, wie es auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg zugeht! Jetzt kann ich es natürlich kaum erwarten, es mir mit meinem Freund in unserem neuen Nest gemütlich zu machen!


Außerdem ist die Unterstützung durch unsere Freunde und Familie echt der Hammer. So viele, die ihre Hilfe anbieten, die uns unter die Arme greifen, die da sind, wenn man sie braucht - und noch weit darüber hinaus. Ohne die Unterstützung dieser vielen lieben Menschen hätten mein Freund und ich es auf jeden Fall nicht geschafft; wofür ich unendlich dankbar bin!


Auch über die erste Woche im neuen Job lässt sich nur positives berichten. Die Arbeit macht mir viel Spaß und das kleine, sympathische Team hat mich herzlich aufgenommen. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte einen wunderbaren Start in den neuen Lebensabschnitt!
Das einzige, was jetzt noch aussteht, ist unser endgültige Umzug Anfang Juli. Ich hoffe, dass auch dabei alles glatt läuft und wir keine bösen Überraschungen erleben.
Anschließend freue ich mich schon riesig darauf, mit meinem Freund die Stadt zu erkunden, den Sommer im Norden zu genießen und vielleicht ein paar schöne Fotos von der Stadt zu machen, die unser neues "Zuhause" wird.

Man muss die Zukunft abwarten ...

... und die Gegenwart genießen oder ertragen.
- Alexander von Humboldt -

Das ist genau das, was ich im Moment mache. Gestern sind mein Freund und ich von unserer (ersten) Wohnungsbesichtigungs-Woche in Hamburg zurückgekommen, die wegen der vielen Termine und der Hitze doch anstrengend war. Zum Glück haben wir ganz wundervolle Freunde, die uns unterstützen und uns unkompliziert und kurzfristig Quartier geboten haben, damit wir uns ohne lange Wege ins Getümmel stürzen konnten. Insbesondere am Anfang des Trips waren mein Freund und ich ziemlich gestresst. Aber wenn man sich nach einem langen Tag in den Sand des Elbstrands setzt, die Schiffe beobachtet und mit lieben Menschen ein Glas (bzw. Plastikbecher) Wein trinkt, lässt die Vorfreude, bald in dieser Stadt zu leben, (fast) alle Sorgen vergessen.
Jetzt müssen wir abwarten, was unsere "Bewerbungen" bringen und ob sich schon ein Vermieter für uns entscheidet. Alles in allem sind wir zwar erschöpft, aber mit einem guten Gefühl zu Hause angekommen. So konnte ich den heutigen Tag - nachdem ich wählen war natürlich - im Garten verbringen (oh, mein Garten; ihn werde ich auch ganz besonders vermissen), entspannt in der Sonne sitzen und mein Buch lesen - was kann es schöneres geben?! Nachdem wir also einmal tief durchgeatmet und uns etwas erholt haben, geht ab morgen der Ernst des Lebens bzw. die Umzugs- und Lebensplanung wieder weiter. Aber wir sind ein gutes Team, wir machen das!



Ach ja, und bevor ich es vergesse und es noch komplett untergeht: Der Gewinner vom Kirschkernkissen-Gewinnspiel war Anja von Librovision. Sie hat ihr rosa Wunschkissen schon bekommen und ich hoffe, es wird ihr viel Freude machen!

Hoch hinaus

In der letzten Woche haben sich die Ereignisse bei mir ziemlich überschlagen. Zwar ist noch nicht alles ganz in trockenen Tüchern, aber wenn alles so läuft, wie mein Freund und ich es uns vorstellen und wünschen, werden wir in gut einem Monat schon in Hamburg wohnen, weil ich dort eine neue Stelle antrete. Dann heißt es nach acht wunderbaren Jahren Abschied nehmen von Marburg und der Uni. Das ist irgendwie ein ganz komisches Gefühl und der Gedanke, meine Freunde (und so viele liebe Menschen) nicht einfach einpacken und mitnehmen zu können, macht mich schon traurig!
Auf der anderen Seite bin ich ganz hibbelig und freu' mich riesig auf den neuen Job, das neue Team, die neue Stadt und unser neues Leben! Das einzige, das uns jetzt noch zu unserem Glück fehlt, ist eine schöne und bezahlbare Wohnung, die wir zu unserem gemeinsamen Zuhause machen können. Deswegen konzentrieren wir uns im Moment in erster Linie darauf. Ich hoffe wirklich, dass wir relativ schnell etwas finden, damit ich mich dem neuen Job und seinen Herausforderungen einigermaßen entspannt widmen kann.


Einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, ist ja immer eine kleine Herausforderung. Aber ich freue mich schon wahnsinnig darauf und kann kaum abwarten, dass es endlich losgeht. Ich bin sicher, dass es ein guter Schritt für meinen Freund und mich wird - ein Schritt auf der Karriereleiter, ein Schritt in die richtige Richtung (Richtung Norden!), ein Schritt in unsere gemeinsame Zukunft - und dass dieser neue Weg viel Schönes für uns bereithält! Drückt uns die Daumen!

Deine Augen können dich täuschen, traue ihnen nicht!


Ihr kennt doch sicher das Sprichwort: "Die Augen waren größer als der Magen". Mir geht das ziemlich oft so. Allerdings weniger bezogen auf Essen im Bauch, sondern vielmehr auf Kram in meinem Zimmer (wobei ich dazu sagen muss, dass mein Zimmer wirklich sehr klein ist). Jetzt habe ich es wieder geschafft, einige Kubikdezimeter vollzumachen.
Aber von Anfang an: Ich hatte einen Plan! In letzter Zeit wurden in unserem Familien- und Freundeskreis sehr viele Babys geboren und ich wollte ein paar "Willkommen-auf-der-Welt"-Geschenke nähen. Da auch Babys mal Bauchweh haben, dachte ich, dass kleine Kirschkernkissen genau das Richtige wären. Auf der Suche nach losen Kirschkernen bin ich im Internet schnell fündig geworden. Vorausschauend und sparsam wie ich bin, dachte ich mir "Nimm lieber gleich etwas mehr, damit sich das Porto auch lohnt und du nicht so schnell nachbestellen musst"; und auf dem Papier sahen 5kg auch irgendwie gar nicht so viel aus. Tja, was soll ich sagen ... Jetzt habe ich eine riesen Papiertüte in meinem Zimmer stehen, die sich trotz einiger fertiger Kissen nicht wirklich leichter anfühlt. Was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass ich pro Baby-Kissen nur 200g Kirschkerne brauche.


Aber halb so wild! Die Kerne werden ja nicht schlecht und ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich die Tüte sehe. Außerdem kann ich mich so jederzeit und ganz spontan an die Nähmaschine setzten, wann immer ich gerade Lust habe, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob ich auch alles da habe, was ich brauche. Die Kirschkernkissen-Produktion für die nächsten Jahre ist gesichert!
Um so viele Kissen sinnvoll an den Mann zu bringen, werde ich mir noch etwas einfallen lassen und einen neuen - weniger größenwahnsinnigen - Plan entwerfen ... Ich schätze, es wird bald mal wieder Zeit für ein Gewinnspiel!


Einmal 5 kg Industrieabfall - zum Mitnehmen, bitte!

Einhornköttel

Passend zum Thema des letzten Posts - "kaputt und zusammengestürzt" - habe ich von letzter Woche noch ein kleines Fail-Foto aus unserer Küche für euch. Ich würde ja sagen, dass wir Cake-Pops gebacken haben, aber wer sich das Bild ansieht, der weiß, dass das nicht ganz stimmt. Mein lieber Mitbewohner hatte extra weiße Schokolade und verschiedene rosa Glitzerstreusel besorgt, damit wir richtig stilechte Prinzessinnen-Pops machen konnten. Und genauso prinzessinnenhaft wie wir sind, sind dann auch die Cake-Pops geworden. 


Aber so verunstaltet sie aussehen, so viel Spaß hatten wir, sie zu machen! Ich weiß nicht, wann ich beim Backen das letzte Mal so viel gelacht habe. Das müssen wir auf jeden Fall wiederholen! ♥

The silence beneath the bark

Wisst ihr, wie Bäume geboren werden? 
Le silence sous l’écorce ("Die Stille unter der Borke") von Joanna Lurie aus dem Jahr 2010 zeigt es uns.
Ein kleiner Gruß an die kranke Teli, der super in meine Winter-Themenwoche passt!

http://joannalurie.com/?page_id=11

Ein zauberhafter, liebevoll animierter Kurzfilm über das Erwachsenwerden: In den Tiefen eines schneebedeckten Winterwaldes entdecken zwei neugierige kleine Kreaturen, wie schön und faszinierend Schnee sein kann.


Ein kurze Biografie sowie ein Interview mit Joanna Lurie, in dem sie ihren Film erklärt und ein paar Hintergrundinformationen verrät, findet ihr >hier<.

"Nimm deine Leser mit zur Arbeit"-Tag

Ich weiß nicht, ob es euch klar war, aber gestern war der "Nimm deine Leser mit zur Arbeit"-Tag. Zumindest bei mir. (Für die, die keinen Schimmer haben, was ich tue: Ich bin Sprach- und Literaturwissenschaftler.)
Wie bereits erwähnt, gab es bei mir in diesem Monat eine berufliche Veränderung. Eine riesen Veränderung ist es nicht, denn die Uni und meine Aufgaben sind im Prinzip die selben geblieben, aber jetzt ist es von allem etwas mehr: mehr Arbeit, mehr Stunden, mehr Verantwortung, ein eigener Schreibtisch ... und natürlich mehr Spaß!
Also, auf geht's in die Elfenbeintürme.


Meinen Schreibtisch muss ich bis zum Ende der Woche noch mit einem Kollegen teilen, aber nächste Woche kann ich mich dann ganz ausbreiten.
Ich finde, das untere Bild eignet sich prima als Suchbild. Wer entdeckt z.B. "Tom" und "Der kleine Hobbit"?


So, genug in der Gegend herumgeschaut und das Büro erkundet. Jetzt wird gearbeitet! Die Gedenkschrift soll im Frühling fertig sein und das Kongruenzverhalten von Verben mit pluralischen Subjekten in mittelkymrischen Texten untersucht sich schließlich auch nicht von selbst. Also, husch husch an's Werk.


Zwischendurch gibt es einen kleinen Snack aus dem Indogermanisten-Kühlschrank.


Falls das nicht ausreicht, geht's zum Mittagessen in die Mensa.


Für mich gab es vegane Tofupfanne mit Pilzen und Gemüse, als Beilage Ofenkartoffel und Tomaten/Gurken-Salat und zum Nachtisch Vanillepudding mit einer leicht fragwürdigen Erdbeerpüree-Soße. Insgesamt schmeckt das Essen besser, als es aussieht. Mir hat es zumindest immer ganz gut geschmeckt ... Hey, Moment mal ... wer klaut da meine Cashewnüsse?!


Nach dieser Stärkung (und einem optionalen Kaffee) geht es zurück an die Arbeit. Der Ausblick auf unsere Türme zeigt klar und deutlich: schön ist anders! Aber auch, wenn sie für viele ein architektonischer Schandfleck sind, haben sie doch ihren ganz eigenen und besonderen Charme!


Hier ein paar Impressionen aus unserer Bibliothek. Man beachte das Poster hinten an der Wand: Leabhar Power! Leabhar ist Irisch für Buch ... wer hätte das gedacht :)


Als ich mit dem Studium begonnen habe, war er noch ein wichtiges Hilfsmittel. Heute ist er so gut wie ausrangiert: der Zettelkasten.


Hier seht ihr den keltologischen "Giftschrank". Diese Bücher werden für das Seminar "Keltenrezeption" genutzt. Dort wird besprochen, wie in der heutigen Zeit "keltische" Inhalte, Motive und Thematiken verarbeitet und wahrgenommen werden. Früher standen diese Bücher (zu Recht) abgesondert in einem Mitarbeiterbüro. Durch das neue Signaturensystem müssen sie jetzt offenbar (wie alle anderen Bücher) in der Bibliothek stehen. Wenn Werke wie "Baum-Magie" und "Das geheime Wissen der Druiden" scheinbar selbstverständlich einen Platz in unserer Bib haben, blutet mir echt das Herz. Denn das fühlt sich für mich nicht nur vollkommen falsch an, sondern ist für Ahnungslose auch echt gefährlich. Um aber zu verhindern, dass irgendwelche Missverständnisse auftreten, gab es wenigstens kleine rote Punkte. Naja ...


Wenn sich der erfolgreiche Arbeitstag dem Ende neigt, kann man sich auf dem Heimweg direkt für die Wochenendplanung inspirieren lassen. Am Freitag "Daten statt Haten" - ein ganz klares Nein! "Swingsalon" am Samstag - hört sich schon viel besser an! "Die Party hat immer Recht" - dem habe ich dann wohl nichts mehr hinzuzufügen.


Happy Birthday Mama!

Ich drück' dich! Du bist die Beste!
 


Eilmeldung

Achtung, Achtung! Eine wichtige Durchsage: 
Augenzeugenberichten zufolge wurden in verschiedenen Regionen Deutschlands erste Vorboten eines herannahenden Jahreszeitenwechsels gesichtet.


Wir möchten Sie daher dringend bitten, sich in den nächsten Tagen auf plötzliche Zusammenstöße mit Lebkuchen und Spekulatius einzustellen!

Marmelade auf die Nase!

Es gibt wohl keine Möglichkeit es noch länger zu leugnen oder sich irgendwie etwas anderes einzureden. Mit Ende zwanzig werde ich tatsächlich zum Mädchen. Es ist nämlich so: Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich ein Paar Schuhe gesehen und sofort gedacht: "Die muss ich haben!" Und da es allgemein bekannt ist, dass ich mich wahnsinnig für Dinge begeistern kann, über die andere nur den Kopf schütteln, besitze ich nun rosa Schuhe mit weißen Punkten. Perfekt! :)

 

Ich will Meer

Sommer. Ich liebe ihn! Die Sonne scheint, es ist warm, der Garten ist voller Leben, alles blüht. Ich wache morgens auf, weil die Vögel zwitschern (ok, manchmal auch, weil ein Nachbar vor der Arbeit noch mal schnell den Rasen mäht) und irgendwie ist alles viel besser und schöner. Nur eins fehlt: das Meer, die Ostsee! 
Ich denke, dass sich viele Menschen ihrer Heimat ganz besonders verbunden fühlen. Auch, wenn man die Schönheit und Vorzüge anderer Orte und Gegenden anerkennt und bewundert, Zuhause ist es einfach am Schönsten! Kennt ihr das? Mir geht es jedenfalls so. Und in diesem Jahr ist das Nord-Heimweh besonders groß. Mir fehlt das Meer. Die Morgenstunden (so zwischen sechs und sieben Uhr) am Strand haben durch ihre Ruhe eine ganz einzigartige Atmosphäre. Dann, wenn der Strand leer und die Luft noch kühl von der Nacht ist, aber man die Hitze des Tages schon erahnen kann. Oder abends, wenn die Sonne langsam untergeht, es dunkel wird, und man entspannt im Sand sitzt, das Wasser betrachtet und den Wellen zuhört - es gibt (fast) nichts Friedlicheres.


Auf meinem MP3-Player höre ich deswegen nur noch ein Lied: "Wish you were here" von Incubus. Der Text und das "Feeling" des Liedes bringen es einfach auf den Punkt. 

 

I dig my toes into the sand
The ocean looks like a thousand diamonds
Strewn across a blue blanket
I lean against the wind
Pretend that I am weightless
And in this moment I am happy...happy

I wish you were here [...]

I lay my head onto the sand
The sky resembles a back lit canopy
With holes punched in it
I'm counting UFOs
I signal them with my lighter
And in this moment I am happy...happy

I wish you were here [...]

The world's a roller coaster
And I am not strapped in
Maybe I should hold with care
But my hands are busy in the air saying:

I wish you were here [...]

Kleines Lebenszeichen

So, nachdem die extreme Hitze von den Gewittern der letzten Nacht erst mal wieder weggepustet wurde, fällt mir das Denken und "Was-Machen" auch wieder leichter. Da ich seit letzter Woche ziemlich krank war, habe ich praktisch nichts geschafft, worüber es sich zu berichten lohnt. Bei über 35°C mit Fieber flach zu liegen ist blöd; besonders, wenn man seinen Tee schön heiß trinken soll. :) Aber inzwischen geht es mir viel besser und ich freue mich riesig auf nächste Woche. Dann fahre ich mit meinem Bruderherz, seiner Freundin und ein paar anderen Freunden auf das Fusion Festival. Letztes Jahr waren wir auch schon zusammen dort (siehe Schnappschuss) und das war eine super Erfahrung! Denn die Fusion bietet nicht nur total vielfältige Musik sondern auch Kino, Theater, Artistik sowie wunderschöne Licht- und Kunstinstallationen. Alles dort ist sehr liebevoll, kreativ und mit Gespür für Details aufgebaut und hergerichtet. Ein paar schöne Fotos habe ich hier und hier gefunden (dieses Jahr will ich mit meiner neuen Kamera natürlich selbst welche schießen). Ich hoffe, das Wetter spielt wieder mit und es wird so grandios wie letztes Jahr. Wenn ich zurück bin, zeige ich euch natürlich die Bilder.

Foto von Nina (Fusion 2012)

Ganz besonders freue ich mich schon darauf, so viel Zeit mit meinem Bruder verbringen zu können. Seit ich von Zuhause weggezogen bin, sehen wir uns leider viel zu selten. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Auf dem Arm halten kann ich meinen "kleinen" Bruder jetzt nicht mehr. Heute passt er auf mich auf.

1989

Vollkommen anderes Thema: Es ist zwar vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, aber weil es mich so bewegt hat, musste es mit in den Post. Mein Freund hat mir heute dieses Video gezeigt. Mir sind sofort die Tränen gekommen. Aber ich will gar nicht so viel dazu sagen; schaut es euch einfach an (am besten in "Vollbild").


Drei erste Male

Erstens 
Mit dem vielen Rhabarber aus dem Garten habe ich unseren ersten Rhabarberkuchen in diesem Jahr gebacken. Sehr lecker!


Das Rezept habe ich auf einem handgeschriebenen Zettel in meinem Rezept-Büchlein gefunden. Da das Aufgeschriebene übersichtlich und meine Schrift ordentlich ist, stammt es wahrscheinlich aus den ewigen Weiten des Internets. Wäre es ein Rezept meiner Mutter, hätte sie es mir am Telefon diktiert und ich hätte schnell und krakelig mitgeschrieben. Aber auch wenn es nicht von Mama stammt, war der Kuchen schnell weggefuttert.
  •  750g Rhabarber
  • 150g Zucker
  •  200g Mehl
  • 65g Zucker
  • 65g Butter
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Pck. Vanillepudding
  • 3 Eiweiß 
  • 150g Puderzucker 
Den Rhabarber in Stücke schneiden, mit 150g Zucker einzuckern und stehen lassen, bis er gut Saft gezogen hat.
In der Zwischenzeit aus Mehl, 65g Zucker, 1 Ei, Butter, Backpulver & Vanillezucker einen Mürbeteig kneten. Diesen in eine eingefettete Springform drücken und einen kleinen Rand hochziehen.
1/2 Liter Rhabarbersaft (wenn der Saft (s.o.) nicht ausreicht, mit Wasser auffüllen) mit 2 Päckchen Vanillepudding aufkochen, unter den Rhabarber mischen und alles auf den Teig geben.
Bei 200°C für 45 Min. backen.
3 Eiweiß mit Puderzucker zu einem steifen Schnee schlagen, auf den Rhabarber geben und die letzten 10 Min. mitbacken.


Zweitens
Beim Ernten des Rhabarbers bzw. eher zum Schneiden des Flieders musste ich durch etwas höheres Gras laufen ... Zack, hatte ich meine erste Zecke dieser Saison. Die Viecher mögen mich wirklich gern. Da ich bereits vergeben bin, habe ich meine neue Verbindung aber sofort wieder gelöst. Ein Foto habe ich mir ebenfalls gespart. :)


Drittens
Ich wurde getaggt. 
[Dieser Artikel wurde im August 2013 nachträglich geändert: In letzter Zeit haben mich insgesamt sieben liebe Mädels getaggt. Darüber freue ich mich und ich fühle mich geehrt, dass ihr mich ausgewählt habt! Allerdings sind solche Spiele nicht so mein Ding und da es inzwischen so viele Tags sind, habe ich mich dazu entschlossen, das Ganze erst mal auf Eis zu legen und die Fragen nicht zu beantworten. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, aber das war mir einfach etwas zu viel.  
Natürlich sollen die Mädels trotzdem kurz erwähnt werden: Ami war die erste. Bei ihr gibt es verschiedenes aus ihrem Leben sowie zum Thema Beauty, Rezepte, Rezensionen und Produkttests. Bad Rain postet viel über Freizeit und Freunde. Bei Anne-Sophie stehen schöne Fotos im Vordergrund. Echt süß! Anne bloggt hauptsächlich zu den Themen Beauty, Fashion, Produkttests und Schmuck. Kimie-Hirosha berichtet über Unternehmungen/Erlebnisse, Computer-Stuff, Spiele und Lebensmitteltests. Maren hat einen Fotoblog mit vielen ganz wunderbaren Bildern. Wirklich schön! Die letzte im Bunde ist Luna, die auf ihrem Blog ebenfalls viele schöne, interessante und leckere Fotos zeigt.]


D wie durch

Falls jemand meine Nerven gesehen hat: 

Sagt ihnen bitte, sie sollen nach Hause kommen, es ist schon spät!
 

Das sind Ausschnitte meiner Aussicht und meines Lebensinhalts der letzten Wochen und Monate. Da ich euch wegen der Masterarbeit immer vertröste, dachte ich, ich zeige sie euch einfach. Die Screenshots sind zwar nicht mehr aktuell (inzwischen bin ich zum Glück schon einige Seiten und Kapitel weiter), aber das spielt wohl keine Rolle. So bekommt ihr vielleicht einen kleinen Eindruck, was ich statt Nähen und Basteln mache(n muss). Wer möchte, kann ja raten, um welche Sprachen es geht bzw. was mein Thema ist. :) 
In einer Woche muss ich die Arbeit abgeben und es ist noch sooo viel zu tun! PANIK! Aber wie heißt es so schön: Wenn man sich in die Hose pisst, hält das nicht lange warm! (Robert Duvall in "Helden der Nacht"). Also Zähne zusammenbeißen und weitermachen! Irgendwie bekommt man es ja immer hin!
Gott sei Dank ist meine Schatztruhe noch nicht leer!

So lieb!

Als ich vorgestern Abend grade Feierabend gemacht hatte, klingelte es unerwartet an der Tür. Nanu, wer kann das sein? Vielleicht die Vermieterin?
Nein, eine Papiertüte mit der Aufschrift "Halt durch, mein schlaues Haeschen!" ... und dahinter - ein wenig versteckt - die liebe Teli! Ich habe mich sooo gefreut! Eine solch liebevoll gepackte Tüte mit den besten Sachen: Äpfel, Bananen, Tee (namens "It's All Good! Calm Your Nerves"), Bionade, Cranberry-Riegel, Birne! Derartig aufmerksam mit den besten Vitaminen versorgt, fühle ich mich gleich viel besser! Da kann jetzt ja nichts mehr schiefgehen.
Tschakka, ich schaff' es! :D (Wusstest ihr, dass "Tschakka" im Duden steht?!)


Du bist die Beste!

Foto von Sebastian Worm

Dieses wunderbare Foto von uns entstand 2010 beim Drachenbootrennen kurz nach unserer Zieleinfahrt. Beim Rudern war unser Team zwar so langsam wie kaum eine anderes, aber dafür haben wir mit unserer "Druiden"-Verkleidung beim Kostümwettbewerb besser abgeschnitten. Da es an diesem Tag mind. 45°C heiß war (im Schatten), hat die Feuerwehr die jeweiligen Teams nach den Durchgängen zur Abkühlung von oben bis unten mit Wasser nass gespritzt. Deswegen sind wir hier (gleich nach unserer glorreichen Ruder-Niederlage) vollkommen nass. Nicht, dass noch jemand denkt, wir wären gekentert! Denn so schlecht waren wir nun auch wieder nicht! :D
P.S.: Bei Teli findet ihr noch zwei Berichte (# 1, # 2) und Fotos von unserer Teilnahme 2009.

Nanu? Schon vorbei?

Alle versteckten Schokohasen sind gefunden, alle gefärbten Eier aufgegessen und im Supermarkt gibt es einen Haufen Naschereien zum halben Preis: Ostern ist also geschafft.
Leider habe ich im Moment nicht genug Zeit, um euch die vielen schönen Bilder, die ich gemacht habe, angemessen zu präsentieren und mit den entsprechenden Geschichten auszustatten. Daher gibt es nur eine kleine Collage, die euch zeigen soll, was ich über die Feiertage so getrieben habe (später dann ausführlicher):

- mit Mama einen Osterzopf gebacken
- Spaziergänge am Strand und durch's Dorf unternommen
- über den blauen Himmel und Sonnenschein gefreut
- Geburtstag gefeiert (drei Kerzen; jede steht für neun schöne Jahre) und wunderbare Geschenke bekommen
- dem Schnee beim Schmelzen zugesehen
- auf der Terrasse gesonnt
- die Zeit und das Zusammensein mit lieben Menschen genossen


Jetzt ist der Spaß aber leider vorbei und der Ernst des Lebens hat mich zurück. Für meine Master-Arbeit ist Endspurt angesagt und deswegen weiß ich nicht, wie regelmäßig ich die nächsten vier Wochen dazu komme, etwas zu posten. Aber so wie ich mich kenne, wird sich sicher der ein oder andere Moment finden, um etwas kreativ zu sein. Pausen sind ja schließlich auch wichtig!

Viel Glück zum Nichtgeburtstag ...

... für mich? Für mich!
Gut eine Woche zu früh habe ich mir selbst einen lange gehegten (Geburtstags-)Wunsch erfüllt. Während ich bis jetzt mit dem Fotoapparat meines lieben Mitbewohners die Bilder für den Blog geschossen habe (an dieser Stelle nochmals vielen Dank für die liebe Leihgabe), bin ich ab jetzt stolze Besitzerin einer eigenen Kamera! *Fanfare*
Ich habe zwar kein Geld, um große Sprünge zu machen, aber für eine ganz passable Digitalkamera hat das Ersparte gereicht ... und ich liebe sie!
   

Ich bin nicht ganz sicher, wie es passieren konnte, oder was mich geritten hat, aber irgendwie ist alles ziemlich rosa ... Gut, die Kamera gab es in verschiedenen Farben und in rosa war sie aus irgendeinem Grund am günstigsten ... Naja, und was die farblich passende Tasche betrifft, dachte ich mir: Wenn man sich schon einen rosa Fotoapparat kauft, dann muss man es auch durchziehen! 
Wenn man jetzt gemein wäre, könnte man sagen, dass es ein bisschen nach Barbie-Zubehör aussieht, aber ich freue mich riesig! Ich kann es kaum abwarten, alle möglichen Effekte auszuprobieren und einfach schöne Fotos zu machen! Ich leg' sofort los!

Moment of Music

Guten Morgen ihr Lieben,
ein kleiner Gruß zum wach werden. 
Ich höre es rauf und runter; ... denn ich gehör' zu dir und du gehörst zu mir!



I've been trying to do it right
I've been living a lonely life
I've been sleeping here instead
I've been sleeping in my bed,

I've been sleeping in my bed

So show me family
all the blood that i will bleed
I don't know where I belong
I don't know where I went wrong,
but I can write a song

I belong with you, you belong with me
you're my sweetheart
I belong with you, you belong with me
you're my sweet

I don't think you're right for him
think of what it might have been if you
took a bus to Chinatown
I'd be standing on canal
and bowery
and she'd be standing next to me

I belong with you, you belong with me
you're my sweetheart
I belong with you, you belong with me
you're my sweetheart

And love, we need it now
Let's hope for some
Cause oh, we're bleeding out

I belong with you, you belong with me
you're my sweetheart
I belong with you, you belong with me
you're my sweet


[The Lumineers]