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Ei Ei Eierlikör

Heute sende ich euch einen kleinen Ostergruß von unserer Kaffeetafel. Ich hoffe, ihr konntet die freien Tage gut nutzen und euch etwas entspannen. Wir waren mal wieder ein wenig unterwegs, sind spazieren gegangen, haben gegrillt und faul in der Sonne gelegen. Ostereier suchen mussten wir nicht, die haben sich uns freiwillig ergeben. Und da wir die gefärbten Eier vom letzten Post natürlich schon verputzt haben, mussten wir uns jetzt für unsere (Oster-)Eier etwas neues einfallen lassen.


Zum Glück habe ich von meinen Eltern vor drei Wochen die Backform für Mini-Gugelhupfe von Tschibo geschenkt bekommen. Höchste Zeit, das gute Stück auszuprobieren. Weil die Förmchen wirklich sehr klein sind, musste ein möglichst flüssiger Teig her. Und was könnte besser zu Ostern passen als Eierlikörkuchen! Da der Teig mit Öl statt Butter und einem guten Schluck Eierlikör gemacht wird, ist er schön flüssig und lässt sich dadurch mit einem Messbecher o. ä. ganz einfach in die kleinen Formen gießen. 


Der Teig reicht natürlich für wesentlich mehr als ein paar Mini-Gugelhupfe. Deswegen gab es zusätzlich einen etwas größeren (aber nichtsdestotrotz immer noch sehr kleinen) Gugelhupf aus einer Kinder-Backform. Das Ergebnis hat uns überzeugt: Mini-Gugelhupfe sind super! Schmecken genauso gut, wie die großen, funktionieren dabei aber wie handliches Finger-Food. ... und mit einem Haps sind sie im Mund.


Das Rezept
(für eine normale Gugelhupf-Form)

5 Eier   mit
1 Vanille-Zucker   und
250 g Puderzucker   schaumig rühren,
250 ml Öl   und
250 ml Eierlikör   unterrühren

125 g Mehl   und
125 g Kartoffelmehl (Stärkemehl)   und
1 Tüte Backpulver   sanft unterrühren

In eine gefettete Form geben und
45 Min. bei 175°C bei Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen backen.


Ich kann euch das Rezept wirklich nur empfehlen! Der Kuchen ist super lecker und der Teig schön saftig und fluffig! Außerdem kann man - solange man ihn nicht verbrennt - eigentlich nichts falsch machen. Einen einfacheren Kuchen gibt es (fast) nicht.



Jetzt wünsche ich euch noch einen super schönen und hoffentlich sonnigen letzten Feiertag und einen entspannten Start in die Woche!
Frohe Ostern!

Eier in der Hose

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an letztes Jahr Ostern, als ich zum ersten Mal das Eierfärben mit Naturfarben ausprobiert habe. Da das damals ganz wunderbar geklappt hat, gibt es dieses Jahr den 2. Versuch: Eierfärben mit Naturfarben - Reloaded ... oder besser: Die Rückkehr ... oder nein, ich hab's:
Die Auferstehung!


Verwendet habe ich Kurkuma (für Gelb), schwarzen Tee (für Braun) und die Schalen von roten Zwiebeln (für Rot), die mein Mitbewohner in den letzten Wochen fleißig für mich gesammelt hat. Um das Ganze etwas zu verzieren, habe ich vor dem Kochen ein paar Blätter auf die Eier gelegt und - damit nichts verrutscht - alles fest in die zerschnittenen Überreste einer Strumpfhose eingepackt. (Hinweis: Während der Produktion dieses Posts wurden keine unschuldigen Strumpfhosen verletzt. Das hier gezeigte Exemplar opferte sich bereits auf der Tanzfläche der letzten Hochzeitsfeier!)


Unten seht ihr, wie die Eier nach ihrem Bad aussahen. Der schwarze Tee hat mich dieses Jahr etwas im Stich gelassen. Ich hatte gehofft, dass der Braunton etwas dunkler wird. Die Kurkuma dagegen hat ganze Arbeit geleistet und präsentiert sich in strahlendem Gelb. Mein absoluter Favorit sind allerdings die roten Zwiebelschalen: So ein kräftiges, dunkles Rot - einfach wunderschön!


Beim Auspacken sind leider immer wieder kleine Stücke von den Blättern abgebrochen. Aber ansonsten bin ich mit dem Ergebnis super glücklich und finde, die Eier sehen einfach klasse aus!


Einhornköttel

Passend zum Thema des letzten Posts - "kaputt und zusammengestürzt" - habe ich von letzter Woche noch ein kleines Fail-Foto aus unserer Küche für euch. Ich würde ja sagen, dass wir Cake-Pops gebacken haben, aber wer sich das Bild ansieht, der weiß, dass das nicht ganz stimmt. Mein lieber Mitbewohner hatte extra weiße Schokolade und verschiedene rosa Glitzerstreusel besorgt, damit wir richtig stilechte Prinzessinnen-Pops machen konnten. Und genauso prinzessinnenhaft wie wir sind, sind dann auch die Cake-Pops geworden. 


Aber so verunstaltet sie aussehen, so viel Spaß hatten wir, sie zu machen! Ich weiß nicht, wann ich beim Backen das letzte Mal so viel gelacht habe. Das müssen wir auf jeden Fall wiederholen! ♥

Een op de Lamp geten

Nachdem der letzte Post schon etwas weihnachtlich war, gibt es heute eine Rückblende zum Sommer. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an die Pflaumen, die wir im Sommer gepflückt haben. Einen Teil davon hatte meine Mutter für Schnaps bzw. Likör angesetzt, damit wir an Weihnachten nicht verdursten müssen. Sowohl der Likör als auch die Fotos in diesem Post sind also von meiner Mama (demzufolge ein echtes Mien Mudder-Feature).


Wie ihr an den grünen Blättern sehen könnt, wurden die Bilder schon im Sommer aufgenommen. Sie haben etwas gebraucht, um zu mir zu gelangen. Aber alles andere wäre ja auch vollkommen verantwortungslos gewesen. Dermaßen alkoholisiert kann man ja schließlich nicht fahren!


Die erste Variante setzt sich zusammen aus: 200g Pflaumensteinen, ca. 100g Zucker (je nach Geschmack etwas mehr) und einer Flasche 38%igem Korn (32% sind zu wenig).


Erste Verkostungen haben ergeben, dass der geschmackliche Unterschied zwischen Pflaumen- und Aprikosenkernen nicht besonders groß sein kann, da der Pflaumenkern-Likör stark nach Amaretto schmeckt - und damit super zu Weihnachten passt. 


Die zweite Variante besteht aus entkernten Pflaumen bzw. Zwetschgen, weißem Rum, einer Zimtstange und braunem Kandis. Die genauen Mengenangaben konnten wir nicht mehr rekonstruieren (Hat da vielleicht jemand schon zu oft probiert?!). 
Da beide Schnäpse ca. vier Monate ziehen sollen, werden sie rechtzeitig zu Weihnachten "reif" sein.


To Wiehnachten könen wi uns also ornlich een op de Lamp geten ("Zu Weihnachten können wir uns also ordentlich einen auf die Lampe gießen") - natürlich ganz erwachsen und verantwortungsbewusst!



Kekse, Kekse, Kekse

Eigentlich ist es ja noch etwas zu früh - schließlich sind es noch drei Wochen bis zum 1. Advent, aber ich hatte total Lust, Plätzchen zu backen. Und was du heute kannst besorgen, ... naja, ihr wisst schon. Außerdem gehöre ich zu den Menschen, bei denen Weihnachten immer besonders plötzlich kommt! Und wenn es dann zu spät ist, heißt es "Eigentlich wollte ich doch noch ... usw."
Was Plätzchen betrifft, bin ich dieses Jahr also schon mal auf der sicheren Seite! Allerdings bezweifle ich, dass auch nur einer meiner Kekse den 1. Advent erleben wird.



Meine allerliebste Teli und ich machten uns an diesem Wochenende also auf, eine Wagenladung Kekse zu backen. Weihnachtsstimmung kam dabei zwar nicht auf und auch auf die entsprechende Musik haben wir lieber verzichtet, aber wir hatten total Spaß und waren echt produktiv!

 
Wir haben uns bestimmt über sechs Stunden in der Küche abgemüht, aber es hat sich gelohnt! Am Ende hatten wir Zimtsterne, Kokosmakronen, Vanillekipferl, Butterplätzchen und improvisiertes Baiser, das vom Guss der Zimtsterne übrig war. Wer genau hinschaut, kann auf dem oberen Bild erkennen, in welchen Formen wir die Butterplätzchen ausgestochen haben. Neben den klassischen Sternen hatten wir Elche, Wikinger-Helme, Eulen, Telefone, Stop-Schilder, Hummer und Dinos.



Ursprünglich wollten wir auch noch ein paar Schoko-Crossis mit Mandelsplittern und Cornflakes machen. Das haben wir aber auf nächste Woche verschoben, weil dann doch irgendwann die Luft raus war. Jetzt werden wir uns erst mal auf's Naschen, Verputzen und Genießen konzentrieren!

 
Natürlich stehen zu allen Plätzchen, die wir gebacken haben, Rezepte in dem Kochbuch, dass ihr bis zum 13.11.13 bei mir gewinnen könnt! Wenn ihr also noch nicht mitgemacht habt, solltet ihr das jetzt schnell nachholen!

Kürbiswoche

Was war ich doch wieder fleißig! ... fleißig am Essen! Kürbis, Kürbis und - ihr könnt es euch vielleicht schon denken - noch mehr Kürbis! Vor allem Kürbiskuchen und -suppe.
Aber ich denke, wenn wir diese Fuhre geschafft haben, reicht es für dieses Jahr auch erst mal wieder.
Ansonsten gab es im Oktober sehr gute als auch sehr traurige Nachrichten. Der Mann meiner Patentante ist gestorben. Unsere Familien kennen sich schon sehr lange und sind, seit ich mich erinnern kann, Nachbarn. Bei dem Erntedank-Post ist er als junger Mann zu sehen (zweites Bild, zweiter von links). Die gute Nachricht ist, dass sich bei mir beruflich etwas verändert. Für die nächsten Monate steht also einiges an und es gibt viel zu tun. Jetzt bin ich erst mal gespannt, was die nächste Woche bringt! Denn wie heißt es doch so schön: Alles neu, macht der November ... oder so ähnlich.


Die Kürbissuppe ist ein simples Rezept mit Kartoffeln und Porree. Ich mag sie aber trotzdem total gerne und koche sie mir deswegen eigentlich jedes Jahr um diese Zeit.


Das Rezept für den Pumpkin Pie habe ich ganz unspektakulär aus dem Internet. Aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen - bzw. schmecken - lassen. Bei den Gewürzen (Zimt, Nelken, Ingwer) muss man natürlich etwas aufpassen. Und obwohl ich dieses Mal ausnahmsweise nicht nach meinem allseits beliebten Grundsatz "Viel hilft viel" vorgegangen bin, ist das Aroma doch sehr intensiv. Dadurch schmeckt man von dem Kürbis zwar fast nichts mehr (Zitat Christina: "Kürbisnote im Abgang"), stattdessen hat man aber einen super saftigen Spekulatius-Kuchen. Richtig lecker!


Weil in meiner kleinen Butze zu wenig und in meinem Geldbeutel zu viel Platz ist, beschränke ich mich, was Herbstdeko betrifft, hauptsächlich auf Kerzen und Pflanzen. Die roten Blätter habe ich um das Glas gelegt und an den überlappenden Stellen zusammengeklebt. Im Dunkeln sieht das leuchtende Rot besonders schön aus!


Die bunten Eicheln habe ich mit der Nadel gefilzt und mit etwas Heißkleber in die Fruchtbecher geklebt.


Außerdem durfte ich wieder für einen Post meiner lieben Teli Modell stehen. Dieses Mal als Handmodell für ihre wunderschönen Stulpen. Und als hätten wir uns abgesprochen, wohnen auch bei meiner Herzdame ein paar der niedlichen Filz-Eicheln.

Für nächste Woche möchte ich euch schon mal (nicht ohne Stolz) mein Blog-Geburtstags-Gewinnspiel ankündigen. Was es zu gewinnen geben wird, verrate ich noch nicht. Lasst euch überraschen und schaut einfach nächste Woche wieder vorbei! Ich freu' mich schon!

Backmischung à la Simone

Viele von uns haben sicher schon oft etwas Selbstgebackenes, wie Kekse, Muffins, o.ä. verschenkt. Aber habt ihr es schon mal mit einer selbstgemachten Backmischung probiert? Mein Mitbewohner hat von seiner Schwester genau so eine bekommen. Eine tolle Geschenkidee und ganz einfach zu machen. Das Rezept der lieben Simone für die Cookie-Mischung lautet wie folgt:
Ihr braucht 100g braunen Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 25g weißen Zucker, 200g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 20g (Back-)Kakao, 1 Einmachglas (0,5 l);
nach belieben insgesamt 100g: Marzipan-, Schokodrops (weiß/vollmilch/zartbitter), Nüsse, Mandeln, ...


Dann müssen die Zutaten ins Glas. Dafür Mehl, Backpulver und Salz mischen, ins Glas geben und mit einem Löffel gut festdrücken. Alle anderen Zutaten nacheinander schichten und ebenfalls jeweils gut andrücken. Die persönliche Zutat sollte die letzte Schicht sein. Am schönsten sieht es aus, wenn dunkle und helle Schichten sich abwechseln. Das Glas gut verschließen und die Anleitung zur Zubereitung (s.u.) anheften. Mit einer liebevollen Verpackung sieht es extra schön aus.
Je nach Person und Anlass kann man sich einen individuellen Namen, wie Glücks/Kicher-/Sonnenschein-Cookies, Nervennahrung, Durchhalte-Taler, Trostspender, etc. ausdenken.


Anleitung zum Backen
Folgende Zutaten müssen noch zugefügt werden: 125g Butter, 1 Ei
Zubereitung: Die Backmischung in eine große Schüssel geben und gut vermischen. Die Butter schmelzen. Das Ei und die etwas abgekühlte Butter verrühren und zur Cookie-Mischung geben. Alles gut durchrühren. Den Teig zu kleinen Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 190°C ca. 12 Minuten backen (Backzeit variiert je nach Größe der Kekse).

Meinem Mitbewohner sind die Kekse ganz toll gelungen. Deswegen gibt es auch keine Fotos vom Ergebnis. Sie waren so lecker, dass wir sie gleich aufessen mussten!

Landpartie

Was machen wir mit zwei Eimern frisch gepflückter Pflaumen? Diese Frage haben wir uns letzt Woche gestellt. Da wir nicht alle sofort verarbeiten konnten, wurde ein Teil eingefroren. Die übrigen hat meine Mutter zu zwei schönen Schnäpsen angesetzt und mein Vater und ich haben ein Blech Pflaumenkuchen gebacken. Anstatt mit einem Hefeteig probierten wir es aber mal mit einem Rührkuchenteig: mit einem Schlag Sahne echt super lecker! Die angesetzten Pflaumen und Pflaumenkerne bekommen später einen eigenen Post. Da ich bei Gelegenheit dummerweise vergessen habe Fotos zu machen, übernimmt das nun meine Mutter. Wenn es soweit ist, berichtet sie, wie die Schnäpse gelungen sind. Jetzt gibt's aber erst mal Kaffee und Kuchen.

 




Keine Zeit zum Abkühlen

Heute ist Bergfest. Das heißt, bald ist Wochenende und es soll wieder richtig warm werden. Sehr gut! Zu empfehlende Aktivitäten sind z.B. an den See, ins Freibad oder an den Strand legen, im Garten sitzen und natürlich grillen. Falls ihr am Wochenende zu einer Grillparty eingeladen seid und noch nicht genau wisst, was ihr mitbringen sollt, habe ich jetzt den ultimativen Tipp für euch: selbstgemachtes Zwiebelbrot!
Ich mache es so gut wie immer, wenn irgendwo Grillkohle angezündet wird, weil es einfach der Renner ist. Unsere Freunde lauern schon immer richtig darauf und meistens ist das Brot weggeputzt, bevor es überhaupt eine Chance hatte, richtig abzukühlen.


Zunächst bereitet man den Teig vor. Dafür den Schmelzkäse, den Zucker und das Salz im Wasser auflösen. Dann das Mehl und die Hefe in einer Schüssel mischen und zusammen mit der Wasser-Käse-Mixtur (mit den Händen) zu einem festen Teig kneten. Anschließend den Teig mindestens eine halbe Stunde gehen lassen (gerne auch länger).


Für den zweiten Schritt breitet man den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Untergrund zu einer ca. 30x40 cm großen Fläche aus. Achtet dabei darauf, dass keine Löcher entstehen. In einer kleinen Schüssel wird das Pulver der Zwiebelsuppe mit der Butter verrührt. Ich nehme dafür meist eine Gabel - je weicher die Butter, desto besser lässt es sich manschen. Die Zwiebelbutter gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Dann den Teig von einer Seite zur anderen aufrollen und diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Anschließend den Teig mit einem scharfen Messer der Länge nach tief einschneiden. Das tiefe Einschneiden ist wichtig, damit der Teig schön aufbrechen kann (was nebenbei bemerkt ziemlich witzig aussieht). Nun muss der Teig wieder mindestens eine halbe Stunde gehen - eine ganze Stunde ist natürlich noch besser.
Der Teig bleibt bei 200°C für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze). Auch wenn das fertige Brot ganz verführerisch duftet, sollte man mit dem Anschneiden wenigstens einen kleinen Moment warten - es lohnt sich!


So sieht das Brot aus, wenn es frisch aus dem Ofen kommt. Ich habe es gestern für unseren Grillabend gebacken. Mit den Bildern musste ich mich beeilen. Denn kaum war der Fotoapparat ausgeschaltet, hatte schon jemand (ok, ich) das erste Stück aufgegessen.
Jetzt kennt ihr das ultimative Party-Brot-Rezept. Ich würde mich riesig freuen, wenn einer von euch es nachbackt und dann eine kleine Rückmeldung gibt, wie es ihr/ihm/allen geschmeckt hat.

Drei erste Male

Erstens 
Mit dem vielen Rhabarber aus dem Garten habe ich unseren ersten Rhabarberkuchen in diesem Jahr gebacken. Sehr lecker!


Das Rezept habe ich auf einem handgeschriebenen Zettel in meinem Rezept-Büchlein gefunden. Da das Aufgeschriebene übersichtlich und meine Schrift ordentlich ist, stammt es wahrscheinlich aus den ewigen Weiten des Internets. Wäre es ein Rezept meiner Mutter, hätte sie es mir am Telefon diktiert und ich hätte schnell und krakelig mitgeschrieben. Aber auch wenn es nicht von Mama stammt, war der Kuchen schnell weggefuttert.
  •  750g Rhabarber
  • 150g Zucker
  •  200g Mehl
  • 65g Zucker
  • 65g Butter
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Pck. Vanillepudding
  • 3 Eiweiß 
  • 150g Puderzucker 
Den Rhabarber in Stücke schneiden, mit 150g Zucker einzuckern und stehen lassen, bis er gut Saft gezogen hat.
In der Zwischenzeit aus Mehl, 65g Zucker, 1 Ei, Butter, Backpulver & Vanillezucker einen Mürbeteig kneten. Diesen in eine eingefettete Springform drücken und einen kleinen Rand hochziehen.
1/2 Liter Rhabarbersaft (wenn der Saft (s.o.) nicht ausreicht, mit Wasser auffüllen) mit 2 Päckchen Vanillepudding aufkochen, unter den Rhabarber mischen und alles auf den Teig geben.
Bei 200°C für 45 Min. backen.
3 Eiweiß mit Puderzucker zu einem steifen Schnee schlagen, auf den Rhabarber geben und die letzten 10 Min. mitbacken.


Zweitens
Beim Ernten des Rhabarbers bzw. eher zum Schneiden des Flieders musste ich durch etwas höheres Gras laufen ... Zack, hatte ich meine erste Zecke dieser Saison. Die Viecher mögen mich wirklich gern. Da ich bereits vergeben bin, habe ich meine neue Verbindung aber sofort wieder gelöst. Ein Foto habe ich mir ebenfalls gespart. :)


Drittens
Ich wurde getaggt. 
[Dieser Artikel wurde im August 2013 nachträglich geändert: In letzter Zeit haben mich insgesamt sieben liebe Mädels getaggt. Darüber freue ich mich und ich fühle mich geehrt, dass ihr mich ausgewählt habt! Allerdings sind solche Spiele nicht so mein Ding und da es inzwischen so viele Tags sind, habe ich mich dazu entschlossen, das Ganze erst mal auf Eis zu legen und die Fragen nicht zu beantworten. Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, aber das war mir einfach etwas zu viel.  
Natürlich sollen die Mädels trotzdem kurz erwähnt werden: Ami war die erste. Bei ihr gibt es verschiedenes aus ihrem Leben sowie zum Thema Beauty, Rezepte, Rezensionen und Produkttests. Bad Rain postet viel über Freizeit und Freunde. Bei Anne-Sophie stehen schöne Fotos im Vordergrund. Echt süß! Anne bloggt hauptsächlich zu den Themen Beauty, Fashion, Produkttests und Schmuck. Kimie-Hirosha berichtet über Unternehmungen/Erlebnisse, Computer-Stuff, Spiele und Lebensmitteltests. Maren hat einen Fotoblog mit vielen ganz wunderbaren Bildern. Wirklich schön! Die letzte im Bunde ist Luna, die auf ihrem Blog ebenfalls viele schöne, interessante und leckere Fotos zeigt.]


Eierfärben mit Naturfarben

Das Eierfärben gehört zu Ostern, wie Plätzchen backen zu Weihnachten. Dieses Jahr wollte ich es unbedingt mit Naturfarben ausprobieren, da mir die Ergebnisse, die in den diversen Land-Magazinen oder in den Beiträgen im Fernsehen gezeigt werden, immer wahnsinnig gut gefallen. Da Ostern dieses Jahr am Ende des Monats ist und ich wegen meiner Abschlussarbeit zeitlich sehr eingeschränkt bin, fiel meine Wahl auf eine günstige und schnelle Variante. Ich habe einfach das verwendet, was sowieso schon jeder im Haus hat: Kurkuma, schwarzen Tee und eine Zwiebel. Mit dem Ergebnis bin ich total glücklich; denn wie ihr seht, hat es wirklich gut funktioniert.


Genaue Dosierungen wusste ich nicht. Alles lief frei nach dem Motto: "Viel hilft viel". Zunächst habe ich also in zwei Töpfen die Sude vorbereitet. In den einen kam ein großes kleines Häufchen Kurkuma, in den anderen ein paar Beutel mit schwarzem Tee und eine (aufgeschnittene) braune Zwiebel mit Schale. Aufkochen, dann abkühlen lassen und die Zwiebeln und die Beutel abschöpfen. Dann die (weißen) Eier in die (nicht mehr heißen) Sude geben und erneut kochen. Anschließend die Eier im Sud abkühlen lassen, dadurch wird die Färbung noch intensiver. Der Kurkuma-Sud ergibt eine schöne gelbe Färbung und die Tee-Zwiebel-Mischung einen Braunton.


Wer warme und erdige Töne mag, dem kann ich diese Methode nur empfehlen. Wenn ich nächstes Jahr mehr Zeit und Geld habe, werde ich auf jeden Fall noch andere Farben ausprobieren. Denn auf diese Weise zu Färben, macht richtig Spaß. Die Ergebnisse sehen wunderbar "natürlich" und harmonisch aus und bringen dadurch ein ländlich-idyllisches Flair in unsere WG-Küche. :)

In diesem Sinne verabschiede ich mich über das Osterwochenende.
Ich wünsche euch fröhliche und entspannte Feiertage und viel Spaß beim 
Eierfärben, -verstecken und -suchen!


P.S.: Denkt an mein Gewinnspiel! Ich freue mich über jeden, der mitmacht!

Tea-Time

So, da Erntedank, Zeitumstellung und Halloween etc. jetzt abgehakt sind, kann man sich doch schon mal so langsam auf Weihnachten freuen. Das geht bei diesem ungemütlichem Wetter am besten mit heißem Tee und Keksen! Was macht man aber, wenn man zu Hause ankommt, Tee kocht und feststellen muss, dass man gar keine Kekse hat?! Achtung Achtung, Alarmstufe ROT! 
Aber keine Panik, man durchkramt seine Backzutaten und backt sich einen herrlich duftenden und wunderbar leckeren Gewürzkuchen!!


Dank meinem lieben Kochbuch (Eine Prise Ostseeluft im Küchenduft) und dem "Gewürzkuchen von Urte" sind der Hellsichtige und ich mindestens bis morgen wieder mit Leckereien versorgt!



Mmmmmhhhhhh, der schmeckt genauso gut, wie er riecht! Der perfekte Abschluss für die Woche. Das Wochenende und das kalte Wetter können kommen!

Wenn ihr jetzt Lust auf Gewürzkuchen bekommen habt, hier das Rezept:

90 g Butter
110 g Zucker
2 Eier
1 Pk. Vanille-Zucker
5 Eßl. Milch
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 Tüte Lebkuchengewürz
2 TL Kakao
1 Eßl. Nuss-Nougat-Creme
1 Eßl. Rum

Die Zutaten zu einem Teig verrühren und in eine eingefettete & panierte Kastenform geben. Bei 180°C ca. 30 Min. backen (im Rezept steht 20 Min., bei mir hat es mit 40 Min. allerdings wesentlich länger gedauert; testet es am Besten selbst aus und behaltet den Ofen im Auge).
Nach dem Backen entweder einfach mit Puderzucker bestäuben (so wie ich oben), oder aus 100 g Puderzucker und dem Saft einer halben Zitrone in einem Schälchen Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit überziehen. 

P.S. Das Kochbuch enthält noch ganz viele andere tolle Rezepte - für alles. Ich kann es nur empfehlen!

Der Herbst ist da

Das schöne aber kalte Wetter am Wochenende habe ich genutzt, um im Garten etwas Ordnung zu schaffen und die letzten Reste, die noch an Sommer erinnern, zu verbannen. 
Hier die letzten Sommerblumen des Jahres, die es noch in die Vase geschafft haben: 


Für den Garten hieß es, Laub harken (Trompetenbäume haben wirklich viele große Blätter *stöhn*), verblühte Blümchen rausrupfen, Beete und Töpfe für neues Herbst- und Wintergrünzeug freimachen. Denn ein bisschen Farbe muss in der dunklen Jahreszeit auch im Garten bzw. in den Kübeln sein - das ist schön und hebt die Laune!
So entstand ein Schneeweißchen-Topf (ja ich weiß, ich hab geschummelt, die roten Beeren sind natürlich nicht weiß)


und ein Rosenrosa-violett-Topf.


Das Heidekraut blüht zwar noch nicht so recht - deswegen sieht man noch nicht viel weiß bzw. rosa - aber das kommt noch. Und ich hoffe, dass ich dadurch dann umso länger Freude an ihnen habe. 

Am Montag war mir dann wieder einmal mehr klar, dass ich mich zu wenig bewege und zu viel am Schreibtisch sitze: Muskelkater! Den ganzen Sonntagnachmittag mit "Kniebeugen" und "Krafttraining" zu verbringen, hat sich deutlich bemerkbar gemacht. Aber es hat sich gelohnt und echte Gärtner lassen sich sowieso durch nichts abschrecken :) 


Aber auch für Halloween-Stimmung ist gesorgt. Ein schöner Kürbis wurde ausgehöhlt, das Fruchtfleisch zu Brot und Suppe verarbeitet, die Kerne für später zum knabbern getrocknet und das "Skelett" mit einer Fratze versehen. Nun begrüßt der Kürbiskopf an der Haustür unsere Besucher:



Die Rezepte für Suppe und Brot habe ich von meiner Mama. Die Suppe ist zwar recht schlicht, aber ich mag sie so am liebsten und koche sie jedes Jahr wieder. Das Brot kommt bei meinen Freunden auch immer gut an. Am besten schmeckt es mit Frischkäse.

Kürbissuppe


2 Stangen Porree putzen und in Ringe schneiden, in

60 g Butter glasig dünsten
500 g Kürbisfleisch und 
300 g Kartoffeln zum Porree geben, kurz andünsten,
1/4 Liter Milch und
1/4 Liter Wasser angießen, mit
Salz & Pfeffer würzen, bei mittlerer Hitze 30 Min. kochen lassen, 
Suppe vom Herd nehmen und pürieren,
1 Becher Creme Fraiche unterziehen (nach Geschmack mit Petersilie bestreuen)

Kürbisbrot


750 g Kürbisfleisch

1 kg Mehl
150 g Zucker 
1 TL Salz
2 Würfel Hefe
2 Eier
125 g Butter

Das Kürbisfleisch mit wenig Wasser zu Mus kochen. Abtropfen lassen. Alles Zutaten vermischen und gut durchkneten. Teig gehen lassen. Zwei Brotlaibe formen (der Teig kann auch auf Kastenformen verteilt werden; diese dann aber nicht zu voll machen, da der Teig noch aufgeht) und nochmals gehen lassen (gerne 1 Stunde). Bei 200°C etwa 30-40 Min. backen. 

Guten Appetit!