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Spaziergang in den Wolken

Ein glückliches und gesundes neues Jahr für euch alle! Ich hoffe, ihr hattet wundervolle Feiertage und seid gut in das neue Jahr hineingerutscht! 
Weihnachten habe ich ganz gemütlich mit meiner Familie, leckerem Essen und schönen Geschenken verbracht. Danach ging es nach Österreich in den Skiurlaub. Die Anreise war etwas stressig, da das Dorf, in das wir immer fahren, komplett eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten war. Als ich in Hamburg in den Zug Richtung München gestiegen bin, wusste ich nicht, ob mich mein Freund vom Bahnhof in Österreich abholen kann oder nicht. Zudem war das Handynetz die meiste Zeit weg und man konnte nur mit Glück ein paar SMS verschicken. Und damit es sich auch richtig lohnt, gab es für über drei Tage in der ganzen Region keinen Strom. Aber zum Glück hat dann doch alles sehr gut geklappt und wir hatten eine tolle Zeit.


Die Panorama-Bilder fand ich so schön, dass sie einfach mit in den Post mussten. Leider ist die Auflösung nicht besonders hoch, da mein Freund sie mit dem Handy gemacht hat. Die Qualität leidet also etwas, wenn man die Bilder vergrößert.


Das untere Panorama-Bild zeigt die Aussicht von unserem Balkon. Leider war das Wetter nicht die ganze Zeit so schön. Als die Sicht zum Skifahren zu schlecht war, haben wir einen langen Spaziergang in dem Tal gemacht, wo auf dem Bild der Wolkenfetzen hängt. Dabei sind die folgenden Fotos entstanden.




Und hier seht ihr den Grund für den Stromausfall: Es ist richtig viel Schnee in sehr kurzer Zeit gefallen. Weil es nicht so kalt war, war der Schnee sehr feucht und dadurch besonders schwer. Viele Bäume konnten der Last nicht standhalten, sind umgefallen und haben die Oberleitungen beschädigt. Fazit: Straßen unpassierbar und Licht aus.


Nachdem wir wieder Strom hatten, konnten wir den Schnee aber richtig genießen. Die Lifte liefen wieder und zum Spazierengehen war es auch suuuper romantisch! Wie ihr seht: ein echtes Winterwonderland!


Advent, Advent

... ein Lichtlein brennt. Für den 1. Advent-Post bin ich streng genommen einen Tag zu spät, aber am Wochenende war ich schwer damit beschäftigt, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Zuerst zum Weihnachtsmarkt in Frankfurt (richtig klasse), dann Die Eiskönigin im Kino (total niedlich) und Santa Clause im Fernsehen (hinlänglich bekannt). Die zweite Fuhre Kekse ist so gut wie vernichtet und den geplanten WG-Adventskalender bekommen wir bestimmt im Laufe der Woche auch noch fertig (Ich habe euch ja gesagt, dass bei uns Weihnachten immer besonders plötzlich kommt)!


Bei meinem Adventskranz war ich aber schnell genug. Den habe ich schon am letzten Mittwoch gebunden. Wie jedes Jahr ganz traditionell in Rot, Grün und Gold, mit ein paar kleinen Tannenzapfen und Zweigen aus Nachbars Garten.


Leider ist die besinnliche Weihnachtszeit ja generell etwas stressig und auch bei mir ist bis Mitte Januar schon alles fest verplant. Da darf man nicht vergessen, zwischendurch auch mal zur Ruhe zu kommen! Ich erinnere mich dann immer gerne an den Sketch-Klassiker von Loriot, in dem es heißt: "Jetzt sei doch mal gemütlich!"


Und genau das mache ich dann. Wie? Einen Eimer Chai-Tee kochen, unter die Kuscheldecke schlüpfen, Kerze an und süße kleine Weihnachtsgeschichte über Olaf den Elch raus, fertig!


Auch wenn ich an meiner Weihnachtsstimmung noch ein bisschen arbeiten muss, freue ich mich schon sehr auf die Feiertage und das ganze Drumherum: Glühwein trinken auf dem Weihnachtsmarkt; selbstgemachte Bratäpfel und Stollen; schöne Beleuchtungen, kleine Lichter und festlicher Schmuck; kitschige Filme und alte Märchen im Fernsehen; Essen und Beisammensein mit Familie und Freunden. Also, nicht vergessen: Sei doch mal gemütlich!

Kekse, Kekse, Kekse

Eigentlich ist es ja noch etwas zu früh - schließlich sind es noch drei Wochen bis zum 1. Advent, aber ich hatte total Lust, Plätzchen zu backen. Und was du heute kannst besorgen, ... naja, ihr wisst schon. Außerdem gehöre ich zu den Menschen, bei denen Weihnachten immer besonders plötzlich kommt! Und wenn es dann zu spät ist, heißt es "Eigentlich wollte ich doch noch ... usw."
Was Plätzchen betrifft, bin ich dieses Jahr also schon mal auf der sicheren Seite! Allerdings bezweifle ich, dass auch nur einer meiner Kekse den 1. Advent erleben wird.



Meine allerliebste Teli und ich machten uns an diesem Wochenende also auf, eine Wagenladung Kekse zu backen. Weihnachtsstimmung kam dabei zwar nicht auf und auch auf die entsprechende Musik haben wir lieber verzichtet, aber wir hatten total Spaß und waren echt produktiv!

 
Wir haben uns bestimmt über sechs Stunden in der Küche abgemüht, aber es hat sich gelohnt! Am Ende hatten wir Zimtsterne, Kokosmakronen, Vanillekipferl, Butterplätzchen und improvisiertes Baiser, das vom Guss der Zimtsterne übrig war. Wer genau hinschaut, kann auf dem oberen Bild erkennen, in welchen Formen wir die Butterplätzchen ausgestochen haben. Neben den klassischen Sternen hatten wir Elche, Wikinger-Helme, Eulen, Telefone, Stop-Schilder, Hummer und Dinos.



Ursprünglich wollten wir auch noch ein paar Schoko-Crossis mit Mandelsplittern und Cornflakes machen. Das haben wir aber auf nächste Woche verschoben, weil dann doch irgendwann die Luft raus war. Jetzt werden wir uns erst mal auf's Naschen, Verputzen und Genießen konzentrieren!

 
Natürlich stehen zu allen Plätzchen, die wir gebacken haben, Rezepte in dem Kochbuch, dass ihr bis zum 13.11.13 bei mir gewinnen könnt! Wenn ihr also noch nicht mitgemacht habt, solltet ihr das jetzt schnell nachholen!

Weihnachten

Und schon ist Weihnachten wieder vorbei ...
Ich hoffe, Ihr hattet fröhliche und entspannte Feiertage! Ich hatte sie; zusammen mit meiner Familie und gutem Essen. Den Einblick in unsere gute Stube hätte ich Euch auch schon früher gewährt, aber es gibt (zum Glück) noch ein paar Orte und Ecken, in denen ein DSL-Anschluss nicht selbstverständlich ist.

Zu den Geschenken, die oben noch fein säuberlich eingepackt unterm Baum liegen, gehört auch mein neues Nähkästchen mit Eulen-Motiv - und wahnsinnig liebenswerten Glubschaugen!


Meine Lieblings-Eule ist die orangene, die so wunderbar genervt guckt. Ich musste sofort an den Film Pocahontas denken. Da gibt es eine Szene, in der John Smith zum ersten Mal mit Großmutter Weide spricht und logischerweise etwas verwirrt reagiert. Die Weide sagt daraufhin so etwas wie "Bäume, die bellen, beißen nicht." Die Reaktionen zweier Eulen auf diesen Spruch sehen wir auf diesem Bild:


Also, wenn das nicht die Eulen auf dem Stoff sind, dann weiß ich auch nicht ...
Apropos Stoff: Meiner Mama habe ich ein Handytäschchen aus dem Ruby-Stoff unter den Baum gelegt. Dieses ist mir - für meine Verhältnisse - wirklich gut gelungen. Die Nähte sind gleichmäßig und die Ränder ordentlich. Ich schätze, ich werde langsam besser. Was aber am wichtigsten ist: Mama hat sich gefreut!

Jetzt wünsche ich Euch einen Guten Rutsch in das neue Jahr! Feiert schön, aber passt mit den Böllern auf! 
Alles Liebe und Gute für 2013!


Warme Fööt

Im letzten Winter hat die liebe Gitti mir super kuschelige Socken gestrickt, die ich Euch nicht vorenthalten will. Denn auch dieses Jahr halten sie meine Füße warm - ob draußen bei Wind und Wetter oder auf dem Sofa. Natürlich handelt es sich bei ihnen nicht einfach nur um gewöhnliche gestreifte Socken! Das sind - einige haben es vielleicht schon erraten - waschechte Schleswig-Holstein-Socken! Zunächst einmal natürlich, weil sie die Farben der Landesflagge zeigen. Außerdem wurden sie in Schleswig-Holstein von einer Schleswig-Holsteinerin gestrickt (woher allerdings die Schafe kamen, die die Wolle für die Socken geliefert haben, weiß ich leider nicht).
Was ich total niedlich finde: Das letzte Paar ihrer Schleswig-Holstein-Socken hat Gitti für ein Baby gestrickt ... stellt sie Euch also noch mal in winzig klein und an Baby-Füßchen vor!


Zusammen mit meinen Socken und den Plätzchen, die wir gestern gebacken haben, lausche ich jetzt den Klängen plattdeutscher Weihnachtslieder und genieße einen gemütlichen Nachmittag. 
Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent!


-Stille Wintertied-

Witte Flocken danzen dör dat flache Land,
malen Winterbiller mit een fiene Hand.
Lüchten veele Katen, spenden warme Schien,
lüchten di in Harten, hell schall`t binnen sien.

Stille Wintertied,
wie freu ick mi und töv op di.
Is nu nich mehr wiet to dat Wiehnachtsfest. 


Klingen schöne Leeder, klingen her vun wiet.
Föhl mi immer wedder as in ole Tied.
Hör all Glocken lüden op Geest un in` ne Marsch.
Vörfreud kehrt schon bi mi in op St. Nikolaas. 


Stille Wintertied,
wie freu ick mi und töv op di.
Is nu nich mehr wiet to dat Wiehnachtsfest. 

 [Godewind]

Winter-Wonderland

Jetzt ist es bis Weihnachten nicht mehr weit und der erste richtige Schnee hat das zweite Adventswochenende perfekt gemacht. Nach einem gemütlichen Spaziergang, einer heißen Tasse Tee und ein paar Keksen, bin ich auf meinem PC auf Fotos gestoßen, die meine Eltern im Januar 2010 gemacht haben und sofort kam in mir dieses schöne Lebkuchen-Punsch-Kerzenschein-Kaminfeuer-Weihnachstmarkt-Schneeballschlacht-Gemütlichkeits-Gefühl hoch. Der Winter war damals ziemlich extrem, viele Dörfer waren vom Rest der Welt abgeschnitten und unsere kleine Dorf-Straße konnte einige Zeit nicht befahren werden; aber wenn man genügend Vorräte hat, Heizung und Wasser funktionieren und man nirgendwo hin muss, kann eingeschneit-sein auch sehr romantisch sein!
Wer sich in der Kälte für einen Winterspaziergang vor die Tür traute, wurde mit diesem wunderbaren Blick übers Feld bis hin zur Ostsee belohnt:



Sobald der Schneefall dann etwas nachgelassen hatte und es für die Räumfahrzeuge wieder Sinn machte, die Straßen zu räumen, unternahmen auch meine Eltern eine erste Erkundungstour, um die Höhe der aufgetürmten Schneemassen mit der des Autos zu vergleichen (... und zu hoffen, dass kein Gegenverkehr kommt).
 


Beachte: Bei dem gemeinen Ostholsteiner handelt es sich keinesfalls um einen einfallslosen Fischkopp schlichten Gemütes, nein nein! Er ist in der Lage sich jeder auch noch so komplizierten Situation zu stellen und eine geniale Lösung zu finden:


Sogar die Ostsee war an einigen Tagen etwas "zugefroren". Natürlich habe ich das mal wieder verpasst :( Aber aus meiner Kindheit kann ich mich an einen Winter erinnern, in dem sich riesige Eisschollen am Strand auftürmten und das Wasser in der Bucht ein ganzes Stück zugefroren war. Erst in einiger Entfernung konnte man erkennen, wie sich kaum wahrnehmbare Wellen als wabernde Masse bewegten. Wirklich sehr beeindruckend und wunderschön... Ich kann es kaum erwarten, an Weihnachten nach Hause zu kommen, Plätzchen zu backen und mich nach einem kalten Winterspaziergang unter blauem Himmel vorm Ofen aufzuwärmen.




Ach, schön! 
Also ich bin auf jeden Fall auf Winter und Weihnachten eingestimmt und gegen etwas (oder auch etwas mehr) Schnee hätte ich nichts einzuwenden - zumindest nicht, wenn es wieder sooo schön aussieht!

Tea-Time

So, da Erntedank, Zeitumstellung und Halloween etc. jetzt abgehakt sind, kann man sich doch schon mal so langsam auf Weihnachten freuen. Das geht bei diesem ungemütlichem Wetter am besten mit heißem Tee und Keksen! Was macht man aber, wenn man zu Hause ankommt, Tee kocht und feststellen muss, dass man gar keine Kekse hat?! Achtung Achtung, Alarmstufe ROT! 
Aber keine Panik, man durchkramt seine Backzutaten und backt sich einen herrlich duftenden und wunderbar leckeren Gewürzkuchen!!


Dank meinem lieben Kochbuch (Eine Prise Ostseeluft im Küchenduft) und dem "Gewürzkuchen von Urte" sind der Hellsichtige und ich mindestens bis morgen wieder mit Leckereien versorgt!



Mmmmmhhhhhh, der schmeckt genauso gut, wie er riecht! Der perfekte Abschluss für die Woche. Das Wochenende und das kalte Wetter können kommen!

Wenn ihr jetzt Lust auf Gewürzkuchen bekommen habt, hier das Rezept:

90 g Butter
110 g Zucker
2 Eier
1 Pk. Vanille-Zucker
5 Eßl. Milch
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 Tüte Lebkuchengewürz
2 TL Kakao
1 Eßl. Nuss-Nougat-Creme
1 Eßl. Rum

Die Zutaten zu einem Teig verrühren und in eine eingefettete & panierte Kastenform geben. Bei 180°C ca. 30 Min. backen (im Rezept steht 20 Min., bei mir hat es mit 40 Min. allerdings wesentlich länger gedauert; testet es am Besten selbst aus und behaltet den Ofen im Auge).
Nach dem Backen entweder einfach mit Puderzucker bestäuben (so wie ich oben), oder aus 100 g Puderzucker und dem Saft einer halben Zitrone in einem Schälchen Zuckerguss anrühren und den Kuchen damit überziehen. 

P.S. Das Kochbuch enthält noch ganz viele andere tolle Rezepte - für alles. Ich kann es nur empfehlen!